Der Kelch mit dem Elch hat den Wein gut und rein
"Der Pokal mit dem Portal" oder der "Becher mit dem Fächer"? Schon im 12. Jahrhundert war die Wahl des richtigen Trinkgefäßes von größter Wichtigkeit. Im zitierten Film Der Hofnarr von 1956 geht es allerdings für Danny Kaye um Leben und Tod, da der "Becher mit dem Fächer" die Giftpille enthielt, und der "Kelch mit dem Elch" den guten Wein. Mir geht es da mehr um die feinen geschmacklichen Nuancen bei der Wahl der richtigen Kelche.
Es ist tatsächlich so, dass ein und derselbe Wein aus unterschiedlichen Gläsern auch anders schmeckt. Ich kann nur empfehlen, diesen Test einmal zu machen. Es ist eine schöne sensorische Übung, die im größeren Kreis auch Spaß macht. Und die Wichtigkeit der Wahl des korrekten Glases wird durch die eigene Erfahrung ins Bewusstsein gerückt.

Hier ein paar grundsätzliche Regeln zur Gläserwahl: Schlanke Weine brauchen auch ein eher schlankes Glas, kräftige Weine kommen in einem voluminöseren Kelch besser zur Geltung. Dünnwandige Gläser lassen die Weinaromen im Mund prinzipiell besser zur Entfaltung kommen.
Die Kohlensäure in Schaumweinen entbindet sich in bauchigen Gläsern oder besonders in Schalen viel zu schnell, so sind schlanke Kelche die eindeutig bessere Wahl. Junge und leichte Weissweine verlangen nach einem kleineren, sich nach oben hin schliessenden Kelch. Konzentrierte und im Barrique ausgebaute Weissweine kommen in einem bauchigen Glas wesentlich besser zur Geltung.
Für gerbstoffreiche und junge Rotweine eignen sich vor allem kleinere bis mittlere Rotweinkelche, die sich nach oben hin verjüngen. Die Aromen werden hier gebündelt, der Gerbstoff wirkt weicher. Schwere, gereifte Weine benötigen zur Entfaltung der Duftnoten grosse, bauchige Kelche. Ein schlanker Wein dagegen würde sich in einem solchen Glas einfach verlieren.
Fast noch wichtiger als die Form des Glases ist die Kontrolle der Gläser vor dem Gebrauch nach Spülmittel- oder Schrankgerüchen. Ich spüle meine Weingläser mit einem duftfreien Spülmittel und mit der Hand, so schließe ich Parfum- oder Reinigungsmittelnoten im Wein sicher aus.
Es ist tatsächlich so, dass ein und derselbe Wein aus unterschiedlichen Gläsern auch anders schmeckt. Ich kann nur empfehlen, diesen Test einmal zu machen. Es ist eine schöne sensorische Übung, die im größeren Kreis auch Spaß macht. Und die Wichtigkeit der Wahl des korrekten Glases wird durch die eigene Erfahrung ins Bewusstsein gerückt.

Hier ein paar grundsätzliche Regeln zur Gläserwahl: Schlanke Weine brauchen auch ein eher schlankes Glas, kräftige Weine kommen in einem voluminöseren Kelch besser zur Geltung. Dünnwandige Gläser lassen die Weinaromen im Mund prinzipiell besser zur Entfaltung kommen.
Die Kohlensäure in Schaumweinen entbindet sich in bauchigen Gläsern oder besonders in Schalen viel zu schnell, so sind schlanke Kelche die eindeutig bessere Wahl. Junge und leichte Weissweine verlangen nach einem kleineren, sich nach oben hin schliessenden Kelch. Konzentrierte und im Barrique ausgebaute Weissweine kommen in einem bauchigen Glas wesentlich besser zur Geltung.
Für gerbstoffreiche und junge Rotweine eignen sich vor allem kleinere bis mittlere Rotweinkelche, die sich nach oben hin verjüngen. Die Aromen werden hier gebündelt, der Gerbstoff wirkt weicher. Schwere, gereifte Weine benötigen zur Entfaltung der Duftnoten grosse, bauchige Kelche. Ein schlanker Wein dagegen würde sich in einem solchen Glas einfach verlieren.
Fast noch wichtiger als die Form des Glases ist die Kontrolle der Gläser vor dem Gebrauch nach Spülmittel- oder Schrankgerüchen. Ich spüle meine Weingläser mit einem duftfreien Spülmittel und mit der Hand, so schließe ich Parfum- oder Reinigungsmittelnoten im Wein sicher aus.
LarsB - 15. Sep, 13:48





