Kapitulation!
An drei verschiedenen Weinen versuchte ich mich heute Abend und alle schmeckten gleich fies. Das große Übel dabei ist nur: es lag nicht am Wein. Eine frühe Pollenallergie setzte meinen Riech- und Geschmacksorganen schlicht zu heftig zu. Aus, vorbei, weiße Fahne, Kapitulation! Die nächsten Tage und Wochen werde ich also tatsächlich vollkommen weinlos verbringen.
Womit füttere ich nun mein liebes Blog? Muss ich kurzfristig zum Kochblogger mutieren? Die Allergie habe in den letzten Jahren mit strenger Diätkost gut in den Griff bekommen, eine Art von Heilfasten sozusagen. Ohne Zucker, Kaffee, Alkohol, Hefe, raffinierte Produkte - also nur Obst, Gemüse, Vollkorn-Erzeugnisse und Wasser. Fisch und Fleisch ab und zu, aber dann entweder gedünstet oder gekocht. Ist das prickelnder Blogstuff? I don´t know, not really!
Das Internet nach Skurrilitäten in Sachen Wein durchkämmen? Ne, das können andere wesentlich besser. Jetzt funkt´s im Frontallappen: Da gibt es doch ein paar prima Geschichten in meinem bisherigen Weinleben! Warum nicht mal einen Blick zurück werfen, wenn die Gegenwart kein Futter hergibt?
Das erste Erlebnis, dass mir dazu einfällt, ist die gemeinschaftliche Anbetung einer Flasche Chateauneuf-du-Pape. Ich wohnte zu diesem Zeitpunkt schon etwa 18 Jahre lang in meinem Körper und der Wein kostete im Supermarkt satte 16 Deutschmark. Im schummrigen Kerzenlicht saßen wir zu dritt auf einem Teppich um die Flasche herum gruppiert und hörten aus kühlschrankgroßen Lautsprechern Laurie Andersons Experimentalalbum "Big Science".

Ob andere Drogen im Spiel waren, kann ich nicht mehr mit Sicherheit sagen. Es war auf jeden Fall das Vordringen in eine neue und gewaltig vielschichtige Dimension, die uns Teenies sehr andächtig werden ließ. Das ist nun mehr als zwei Jahrzehnte her und meine erste im Hirn festgebrannte Erinnerung an eine ganz besondere Flasche Wein. Dieser sicher durchaus passable Tropfen entflammte meine große Leidenschaft für den vergorenen Traubensaft. So konnten alle Chateauneufs, die ich später probierte, nicht an diesen EINEN heranreichen. Absolut no Chance!
Womit füttere ich nun mein liebes Blog? Muss ich kurzfristig zum Kochblogger mutieren? Die Allergie habe in den letzten Jahren mit strenger Diätkost gut in den Griff bekommen, eine Art von Heilfasten sozusagen. Ohne Zucker, Kaffee, Alkohol, Hefe, raffinierte Produkte - also nur Obst, Gemüse, Vollkorn-Erzeugnisse und Wasser. Fisch und Fleisch ab und zu, aber dann entweder gedünstet oder gekocht. Ist das prickelnder Blogstuff? I don´t know, not really!
Das Internet nach Skurrilitäten in Sachen Wein durchkämmen? Ne, das können andere wesentlich besser. Jetzt funkt´s im Frontallappen: Da gibt es doch ein paar prima Geschichten in meinem bisherigen Weinleben! Warum nicht mal einen Blick zurück werfen, wenn die Gegenwart kein Futter hergibt?
Das erste Erlebnis, dass mir dazu einfällt, ist die gemeinschaftliche Anbetung einer Flasche Chateauneuf-du-Pape. Ich wohnte zu diesem Zeitpunkt schon etwa 18 Jahre lang in meinem Körper und der Wein kostete im Supermarkt satte 16 Deutschmark. Im schummrigen Kerzenlicht saßen wir zu dritt auf einem Teppich um die Flasche herum gruppiert und hörten aus kühlschrankgroßen Lautsprechern Laurie Andersons Experimentalalbum "Big Science".

Ob andere Drogen im Spiel waren, kann ich nicht mehr mit Sicherheit sagen. Es war auf jeden Fall das Vordringen in eine neue und gewaltig vielschichtige Dimension, die uns Teenies sehr andächtig werden ließ. Das ist nun mehr als zwei Jahrzehnte her und meine erste im Hirn festgebrannte Erinnerung an eine ganz besondere Flasche Wein. Dieser sicher durchaus passable Tropfen entflammte meine große Leidenschaft für den vergorenen Traubensaft. So konnten alle Chateauneufs, die ich später probierte, nicht an diesen EINEN heranreichen. Absolut no Chance!
LarsB - 5. Mrz, 00:44





