Spargel-Carbonara mit dicken Spaghetti und dreierlei Wein
Endlich animieren die leicht erhöhten Außentemperaturen den Spargel zur verstärkten Triebbildung. Schon stehen die entsprechenden Verkaufsbuden der hiesigen Spargelbarone wie stelzenlose Wachtürme an den Straßen. Ich schwinge mich auf´s Fahrrad und leiste mir den ersten Spargel des Jahres, für 8.- € das Kilo. Das ist der Preis für die etwas krummen Stangen, die Kerzengeraden werden momentan zu 11.- € offeriert. In der örtlichen Winzergenossenschaft besorge ich mir dazu drei Weine, die ich auf ihre Spargeltauglichkeit testen möchte: einen Weiß- und Grauburgunder und einen Müller-Thurgau, allesamt trockene Kabinettweine aus dem Jahrgang 2007.

Den gründlich geschälten Spargel schneide ich in etwa 2 Zentimeter lange Stücke. In kochendem Wasser mit Salz und Zucker wird der Asparagus officinalis weich gegart. Derweil liegen auch schon die dicken Spaghetti in brodelndem Salzwasser. Höchste Zeit, um die Carbonara anzurühren. Für 2 Personen verquirle ich 3 Eigelb, einen halben Becher Sahne, Meersalz, Pfeffer, eine Handvoll geriebenen Parmigiano und einen Schuss Weißwein miteinander. Jetzt schneide ich noch einige Scheiben Serrano-Schinken in feine Streifen und gebe sie in die Carbonara.
Den Spargel vereine ich nun mit den heißen Nudeln im Topf. Fix die Cabonara über die Pasta gießen, vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Was soll ich zum Ergebnis sagen? Die Spargel-Carbonara ist heute Nachmittag spontan meinem Frontallappen, genauer gesagt dem präfrontalen Cortex entsprungen. Das ist Geschmacksknospen-Blues vom Feinsten! Mit Gefühl komponiert, einfach zubereitet und schweinelecker.
Auf zum Spargelwein-Test! Die 3 Kabinettweine besitzen viele Gemeinsamkeiten, sie kommen allesamt sehr frisch und jugendlich daher. Sie präsentieren sich saftig, fruchtig und harmonisch bei schöner Länge. Der Weißburgunder (4,20 €) besitzt die eindeutig fruchtigste Nase (Banane, Weingummi) und überzeugt mit süsslicher, runder Stilistik, ungemein süffig. Der Grauburgunder (4,80 €) zeigt sich sehr seidig im Mund, dazu feines Birnen- und Walnussaroma. Er wirkt trockener als der Weißburgunder, mit kleiner Bitternote im Abgang. Der Müller-Thurgau (3,80 €) ist überraschend säurebetont, mit rebsortentypischer Muskatnote, Heublumen-Bukett und einer leichten Botritysnote.
Die Spargel-Carbonara schreit eindeutig nach den süssen Fruchtaromen des Weißburgunders. Der Grauburgunder scheint eher der klassische Spargelwein zu Kartoffeln und Hollandaise zu sein. Den Müller-Thurgau kann ich mir dagegen hervorragend zu Spargel mit kräftigem Schwarzwälder Schinken vorstellen.

Den gründlich geschälten Spargel schneide ich in etwa 2 Zentimeter lange Stücke. In kochendem Wasser mit Salz und Zucker wird der Asparagus officinalis weich gegart. Derweil liegen auch schon die dicken Spaghetti in brodelndem Salzwasser. Höchste Zeit, um die Carbonara anzurühren. Für 2 Personen verquirle ich 3 Eigelb, einen halben Becher Sahne, Meersalz, Pfeffer, eine Handvoll geriebenen Parmigiano und einen Schuss Weißwein miteinander. Jetzt schneide ich noch einige Scheiben Serrano-Schinken in feine Streifen und gebe sie in die Carbonara.
Den Spargel vereine ich nun mit den heißen Nudeln im Topf. Fix die Cabonara über die Pasta gießen, vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Was soll ich zum Ergebnis sagen? Die Spargel-Carbonara ist heute Nachmittag spontan meinem Frontallappen, genauer gesagt dem präfrontalen Cortex entsprungen. Das ist Geschmacksknospen-Blues vom Feinsten! Mit Gefühl komponiert, einfach zubereitet und schweinelecker.
Auf zum Spargelwein-Test! Die 3 Kabinettweine besitzen viele Gemeinsamkeiten, sie kommen allesamt sehr frisch und jugendlich daher. Sie präsentieren sich saftig, fruchtig und harmonisch bei schöner Länge. Der Weißburgunder (4,20 €) besitzt die eindeutig fruchtigste Nase (Banane, Weingummi) und überzeugt mit süsslicher, runder Stilistik, ungemein süffig. Der Grauburgunder (4,80 €) zeigt sich sehr seidig im Mund, dazu feines Birnen- und Walnussaroma. Er wirkt trockener als der Weißburgunder, mit kleiner Bitternote im Abgang. Der Müller-Thurgau (3,80 €) ist überraschend säurebetont, mit rebsortentypischer Muskatnote, Heublumen-Bukett und einer leichten Botritysnote.
Die Spargel-Carbonara schreit eindeutig nach den süssen Fruchtaromen des Weißburgunders. Der Grauburgunder scheint eher der klassische Spargelwein zu Kartoffeln und Hollandaise zu sein. Den Müller-Thurgau kann ich mir dagegen hervorragend zu Spargel mit kräftigem Schwarzwälder Schinken vorstellen.
LarsB - 22. Apr, 22:53





