Trio Georgia
Der Weinbau in Georgien entstammt einer mehrere Jahrtausende alten Tradition. Auf dem heimischen Multikulti-Trinker-Markt sind Weine aus Georgien noch weitgehend unbekannt. Das georgischer Wein jetzt in Deutschland verstärkt im Handel auftaucht, hängt besonders damit zusammen, dass der bisherige Hauptabnehmer Russland die Einfuhr seit 2006 boykottiert. Der Grund: Die Unabhängigkeit von Moskau und der pro-westliche Kurs der Regierung in Tiflis sind den Putinisten im Kreml ein Dorn im Auge.
Wir probierten 3 Weine des Jahrgangs 2005 aus der Kellerei Kakhuri, einem Zusammenschluss dreier Winzer, die den Betrieb im Jahr 2000 mit dem Ziel der Erzeugung von hochqualitativen Weinen aus autochthonen Rebsorten gründeten:
Den weißen Tsinandali (€ 7,50) aus den Rebsorten Rkatsiteli und Mtswani, sowie den roten Saperavi gekelterten Saperavi (€ 8,50) und den im Barrique ausgebauten Napareuli (€ 11,90). Die Weine werden in Deutschland von Phiala vertrieben.

Der Tsinandali kam besonders bei der Frau des Hauses gut an: "Schmeckt wie eine Mischung aus gereiftem Burgunder und griechischem Retsina. Sehr lecker!". Mir fällt die auf den ersten Schluck dominierende Säure auf, in der Nase Quitte, im Mund Muskat und Boskop-Apfel, bei einer leichter Firnis-Note, wirkt sehr reif.
Der Saperavi präsentierte sich mit tief dunkelroter Farbe, Aromen von Erdbeere, Zwetschge, Tabak und dezenter Altholznote.
Die Überraschung brachte der dritte Wein im Bunde. Der dunkelrot mit violetten Reflexen schimmernde Napareuli braucht unbedingt ausreichend Luft zur Entfaltung. In der Nase Teer, Backpflaumen, Dörrobst und Röstaromen. Eine gute Menge Gerbstoffe, eine merkliche Säure. Die Aromen von Veilchen, Lakritze und dunklen Waldbeeren erinnern mich stark an erstklassige Chianti-Weine. Sehr schöner, intensiver Abgang. Die Barrique-Note ist noch etwas im Vordergrund, dürfte sich aber nach weiterer Reifung noch besser ins Gesamtbild einfügen. Der Napareuli besitzt Potential!
Insgesamt bin ich angenehm überrascht, diese Weine sind es wieder mal wert, über den Tellerrand der bei uns etablierten Weinwelt zu schauen.
Wir probierten 3 Weine des Jahrgangs 2005 aus der Kellerei Kakhuri, einem Zusammenschluss dreier Winzer, die den Betrieb im Jahr 2000 mit dem Ziel der Erzeugung von hochqualitativen Weinen aus autochthonen Rebsorten gründeten:
Den weißen Tsinandali (€ 7,50) aus den Rebsorten Rkatsiteli und Mtswani, sowie den roten Saperavi gekelterten Saperavi (€ 8,50) und den im Barrique ausgebauten Napareuli (€ 11,90). Die Weine werden in Deutschland von Phiala vertrieben.

Der Tsinandali kam besonders bei der Frau des Hauses gut an: "Schmeckt wie eine Mischung aus gereiftem Burgunder und griechischem Retsina. Sehr lecker!". Mir fällt die auf den ersten Schluck dominierende Säure auf, in der Nase Quitte, im Mund Muskat und Boskop-Apfel, bei einer leichter Firnis-Note, wirkt sehr reif.
Der Saperavi präsentierte sich mit tief dunkelroter Farbe, Aromen von Erdbeere, Zwetschge, Tabak und dezenter Altholznote.
Die Überraschung brachte der dritte Wein im Bunde. Der dunkelrot mit violetten Reflexen schimmernde Napareuli braucht unbedingt ausreichend Luft zur Entfaltung. In der Nase Teer, Backpflaumen, Dörrobst und Röstaromen. Eine gute Menge Gerbstoffe, eine merkliche Säure. Die Aromen von Veilchen, Lakritze und dunklen Waldbeeren erinnern mich stark an erstklassige Chianti-Weine. Sehr schöner, intensiver Abgang. Die Barrique-Note ist noch etwas im Vordergrund, dürfte sich aber nach weiterer Reifung noch besser ins Gesamtbild einfügen. Der Napareuli besitzt Potential!
Insgesamt bin ich angenehm überrascht, diese Weine sind es wieder mal wert, über den Tellerrand der bei uns etablierten Weinwelt zu schauen.
LarsB - 14. Mrz, 07:55





