Weinrallye #9: Der Weiße Wolf
Trockener oder milder Gutedel ist hier im Markgräflerland der klassische Alltagswein. In den Gastwirtschaften der südbadischen Region wird er offen oder vom Fass ausgeschenkt und ist im Sommer mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser gestreckt auch als Schorle äußerst beliebt.
Die Rebsorte Gutedel mit seinen sehr großen und schweren Trauben neigt bei feuchter Witterung im Spätsommer allerdings schnell zu starkem Botrytis-Befall. In Verbindung mit hemmungslosen Übererträgen kommen deshalb oft sehr einfache bis belanglose Qualitäten auf den Markt. Ein sauber vinifizierter Gutedel ist dagegen ein fein-fruchtiger und zugleich leichter Zechwein, mit niedrigen Säurewerten und weinig-nussigem Aroma. In der Regel sind es Weine, die zum schnellen Konsum gedacht sind und nicht über mehrere Jahre im Keller verstauben sollten.

Gruppenbild mit Wolf
Der Weiße Wolf ist ein trockener Gutedel von der Winzergenossenschaft Wolfenweiler. Fast 300 Winzer bewirtschaften hier 190 Hektar mit Reben bestockter Fläche. Die Genossen vermarkten das Gros ihrer Weine über die Supermärkte in Südbaden. Interessanterweise führt das dazu, dass der Weiße Wolf ab Hof (€ 4,20) etwas teurer ist, als im nahegelegenen Supermarkt (€ 3,85).
Der Wolf wird kalt vergoren, was bei 12 Grad Celsius bis zu 8 Wochen dauert. Der Restzucker ist mit 4,7 Gramm angegeben, bei 12 % Alkohol-Volumen. Der 2007-er Weißer Wolf ist mit einem Kunststoffkorken verschlossen. Meine Verkostungsnotiz: Sehr blass-gelb im Glas, animierend frische Fruchtnoten in der Nase, Mango und Papaya, ein Hauch Banane. Angenehme Balance von Säure und Restzucker, im nicht zu knappen Abgang kommt auch noch Walnuss mit ins Spiel.
Zu diesem Gutedel kommen mir gedämpfter Fisch mit Reis und Gemüse oder Spargel mit gekochtem Schinken in den Sinn. Der Weiße Wolf macht aber auch als Einzelgänger Spass und wirkt zu später Stunde noch belebend. Eine Eigenschaft, die ich am Gutedel sehr schätze.
Die Rebsorte Gutedel mit seinen sehr großen und schweren Trauben neigt bei feuchter Witterung im Spätsommer allerdings schnell zu starkem Botrytis-Befall. In Verbindung mit hemmungslosen Übererträgen kommen deshalb oft sehr einfache bis belanglose Qualitäten auf den Markt. Ein sauber vinifizierter Gutedel ist dagegen ein fein-fruchtiger und zugleich leichter Zechwein, mit niedrigen Säurewerten und weinig-nussigem Aroma. In der Regel sind es Weine, die zum schnellen Konsum gedacht sind und nicht über mehrere Jahre im Keller verstauben sollten.

Gruppenbild mit Wolf
Der Weiße Wolf ist ein trockener Gutedel von der Winzergenossenschaft Wolfenweiler. Fast 300 Winzer bewirtschaften hier 190 Hektar mit Reben bestockter Fläche. Die Genossen vermarkten das Gros ihrer Weine über die Supermärkte in Südbaden. Interessanterweise führt das dazu, dass der Weiße Wolf ab Hof (€ 4,20) etwas teurer ist, als im nahegelegenen Supermarkt (€ 3,85).
Der Wolf wird kalt vergoren, was bei 12 Grad Celsius bis zu 8 Wochen dauert. Der Restzucker ist mit 4,7 Gramm angegeben, bei 12 % Alkohol-Volumen. Der 2007-er Weißer Wolf ist mit einem Kunststoffkorken verschlossen. Meine Verkostungsnotiz: Sehr blass-gelb im Glas, animierend frische Fruchtnoten in der Nase, Mango und Papaya, ein Hauch Banane. Angenehme Balance von Säure und Restzucker, im nicht zu knappen Abgang kommt auch noch Walnuss mit ins Spiel.
Zu diesem Gutedel kommen mir gedämpfter Fisch mit Reis und Gemüse oder Spargel mit gekochtem Schinken in den Sinn. Der Weiße Wolf macht aber auch als Einzelgänger Spass und wirkt zu später Stunde noch belebend. Eine Eigenschaft, die ich am Gutedel sehr schätze.
LarsB - 8. Mrz, 16:59




