ProWein: Einmal Wein mal R hoch 8 = Simply Wine
Simply Wine, eine Gruppierung von 8 Winzern aus 6 Anbauregionen, überzeugt mit perfekt durchgestyltem Messestand und einem gemeinsam erzeugten Wein: "R hoch 8" = ein Riesling, der sich offiziell nicht Riesling nennen darf. Vor dem deutschen Weingesetz ist ein Verschnitt aus Weinen verschiedener Anbaugebiete automatisch ein Tafelwein und der darf keine Rebsortenangabe auf dem Etikett tragen.

Die Idee wurde von Stuart Pigott entwickelt, der mit seinem Projekt "Wein hilft" Spendengelder für die Deutsche AIDS-Stiftung sammelt. So fließt 1.-€ vom Flaschenpreis (9,90 €) direkt an die Initiative. Meine Verkostungsnotiz des "R hoch 8", Jahrgang 2007: Intensiver Duft von Aprikose und Nektarine, aber auch ein Hauch von Schwefel reizt meine SO2-empfindliche Nase. Das ist ein Indiz dafür, dass der Wein erst vor ein paar Tagen gefüllt wurde. Im Mund präsentiert sich der "R hoch 8" sehr breit und mit viel Schmelz samt saftiger, gelber Frucht. Perfekte Restzucker-Säure-Balance. Mittlerer Abgang. "Nicht schlecht für ein deutscher Tafelwein".

Simply Wine sind: Weingut Bruker (Württemberg), Garage Winery (Rheingau), Weingut Gaul (Pfalz), Hedesheimer Hof (Rheinhessen), Weingut Hexamer (Nahe), Weingut Hofmann (Rheinhessen), Weingut Steitz (Rheinhessen) und das Weingut Willems-Willems (Saar).
Bei Christian Steitz probierte ich drei 2007-er Rieslinge, die mich durchweg überzeugten: Den mineralisch-knackigen "Basis" (5,50€), den elegant-fein-fruchtigen "S" (8,20€) und eine phänomenale Spätlese "Niersteiner Hipping" (12.-€) mit üppigen Aromen von Netzmelone, Kräuter- und Blumenwiese, bei toller Balance und fulminanter Länge.

Die Weine der Garage Winery sind stilsicher, tragen Kronkorken und eine eindeutige Handschrift: Satte Fruchtnoten mit einigem Restzucker. Irgendwie sehr barocke Weine, die sicher auch bei den ganz jungen Weinkonsumenten gut ankommen. Mir gefielen besonders der Traminer, die Rosamunde (Spätburgunder Rosé) und ganz speziell der "Kick Starter", ein Riesling Perlwein. Very funny!

Die Idee wurde von Stuart Pigott entwickelt, der mit seinem Projekt "Wein hilft" Spendengelder für die Deutsche AIDS-Stiftung sammelt. So fließt 1.-€ vom Flaschenpreis (9,90 €) direkt an die Initiative. Meine Verkostungsnotiz des "R hoch 8", Jahrgang 2007: Intensiver Duft von Aprikose und Nektarine, aber auch ein Hauch von Schwefel reizt meine SO2-empfindliche Nase. Das ist ein Indiz dafür, dass der Wein erst vor ein paar Tagen gefüllt wurde. Im Mund präsentiert sich der "R hoch 8" sehr breit und mit viel Schmelz samt saftiger, gelber Frucht. Perfekte Restzucker-Säure-Balance. Mittlerer Abgang. "Nicht schlecht für ein deutscher Tafelwein".

Simply Wine sind: Weingut Bruker (Württemberg), Garage Winery (Rheingau), Weingut Gaul (Pfalz), Hedesheimer Hof (Rheinhessen), Weingut Hexamer (Nahe), Weingut Hofmann (Rheinhessen), Weingut Steitz (Rheinhessen) und das Weingut Willems-Willems (Saar).
Bei Christian Steitz probierte ich drei 2007-er Rieslinge, die mich durchweg überzeugten: Den mineralisch-knackigen "Basis" (5,50€), den elegant-fein-fruchtigen "S" (8,20€) und eine phänomenale Spätlese "Niersteiner Hipping" (12.-€) mit üppigen Aromen von Netzmelone, Kräuter- und Blumenwiese, bei toller Balance und fulminanter Länge.

Die Weine der Garage Winery sind stilsicher, tragen Kronkorken und eine eindeutige Handschrift: Satte Fruchtnoten mit einigem Restzucker. Irgendwie sehr barocke Weine, die sicher auch bei den ganz jungen Weinkonsumenten gut ankommen. Mir gefielen besonders der Traminer, die Rosamunde (Spätburgunder Rosé) und ganz speziell der "Kick Starter", ein Riesling Perlwein. Very funny!
LarsB - 18. Mrz, 09:41






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