Weinrallye #11: Weißherbst bei Tag und bei Nacht
Meinen Wein zur elften
habe ich zu später Stunde geöffnet, um den sommerlichen Frühlingstag bei einem Schluck Wein auf dem Balkon ausklingen zu lassen. Schwupps, da war die Flasche fast leer (Nein, ich war nicht alleine!). Da ich keinerlei Lust auf das Anfertigen einer Verkostungsnotiz verspürte, sondern einfach nur mal abhängen wollte, griff ich zum Korken und rettete das Überbleibsel in der Flasche für den nächsten Tag.

Die Rallye startete bei Kerzenschein ...
Den wichtigsten Test absolvierte der 2003-er Spätburgunder Weißherbst "Müllheimer Sonnhalde" Kabinett trocken vom Weingut Hermann Dörflinger somit mit Bravour: Der Wein macht Trinklaune und ist bekömmlich. Am folgenden Mittag kochte ich mir flink ein paar Spaghetti mit Pesto Rosso und verkostete dazu den Rest aus der Flasche.

... und endete am folgenden Tag beim Reste-Trinken in farblicher Harmonie
Was unterscheidet eigentlich Weißherbst von Rosé? Nach dem deutschen Weinrecht muss Weißherbst zu 100 % aus Trauben einer Rebsorte gekeltert werden, die aus nur einer Weinbergslage stammen. In Baden ist der Ruf von Weissherbst weitgehend ruiniert. Es gibt nur wenige Winzer, die Weißherbst nicht als Resteverwertung von mit Botrytis befallenen Rotweintrauben ansehen. Hermann Dörflinger ist einer von dieser seltenen Spezies. Seine konsequent trockenen Weine sind Spätentwickler, die oft erst nach mehreren Jahren Flaschenreife die Höchstform erreichen. Das trifft auch auf den 2003-er Spätburgunder Weißherbst zu, die letzte von einstmals 6 Flaschen in meinem Keller.
Ich notiere: Schönes leuchtendes Hellrot mit bräunlichen Reflexen. In der Nase Wassermelone und etwas Harz. Reif und rund mit einer feinwürzigen Holznote. Die Frucht ist altersbedingt in den Hintergrund getreten. Kein wahrnehmbarer Restzucker, ein selten trockener Weißherbst. Der Wein trägt ein ordentliches Stück zur Rettung des Rufes dieser Rosé-Spielart bei!

Die Rallye startete bei Kerzenschein ...
Den wichtigsten Test absolvierte der 2003-er Spätburgunder Weißherbst "Müllheimer Sonnhalde" Kabinett trocken vom Weingut Hermann Dörflinger somit mit Bravour: Der Wein macht Trinklaune und ist bekömmlich. Am folgenden Mittag kochte ich mir flink ein paar Spaghetti mit Pesto Rosso und verkostete dazu den Rest aus der Flasche.

... und endete am folgenden Tag beim Reste-Trinken in farblicher Harmonie
Was unterscheidet eigentlich Weißherbst von Rosé? Nach dem deutschen Weinrecht muss Weißherbst zu 100 % aus Trauben einer Rebsorte gekeltert werden, die aus nur einer Weinbergslage stammen. In Baden ist der Ruf von Weissherbst weitgehend ruiniert. Es gibt nur wenige Winzer, die Weißherbst nicht als Resteverwertung von mit Botrytis befallenen Rotweintrauben ansehen. Hermann Dörflinger ist einer von dieser seltenen Spezies. Seine konsequent trockenen Weine sind Spätentwickler, die oft erst nach mehreren Jahren Flaschenreife die Höchstform erreichen. Das trifft auch auf den 2003-er Spätburgunder Weißherbst zu, die letzte von einstmals 6 Flaschen in meinem Keller.
Ich notiere: Schönes leuchtendes Hellrot mit bräunlichen Reflexen. In der Nase Wassermelone und etwas Harz. Reif und rund mit einer feinwürzigen Holznote. Die Frucht ist altersbedingt in den Hintergrund getreten. Kein wahrnehmbarer Restzucker, ein selten trockener Weißherbst. Der Wein trägt ein ordentliches Stück zur Rettung des Rufes dieser Rosé-Spielart bei!
LarsB - 10. Mai, 00:26














